Swegways von Swegways.de im Test

Flexibel unterwegs sein, weite Strecken komfortabel zurücklegen und dabei Spaß an der eigenen Körperbeherrschung Kaffeemaschinen Vergleich Startseiteund Geschicklichkeit entwickeln – mit dem Swegway ist das Vorankommen ein unvergessliches Erlebnis – die perfekte Symbiose aus Mobilität und Freiheit, effektives Vorankommen und Fun.

Mit dem Swegway verliert sich die Starrheit der Segways, sie sind flexibler als E-Scooter und bieten aufgrund der Elektromotoren wesentlich mehr Dynamik als klassische Skates. Kein anderes Fortbewegungsmittel ist derart wendig, dynamisch und vielseitig nutzbar. Und kein anderes verspricht einen so hohen Spaßfaktor. Wer das Board auf zwei Rädern einmal beherrschen gelernt hat, ist schnell mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht unterwegs. Ein Fahrgefühl, das süchtig machen kann.

Definition von Swegways

Swegways werden auch als Balancing Boards oder häufig auch als Hoverboards bezeichnet. Rein technisch handelt es sich dabei um ein elektronisch betriebenes Transportmittel mit zwei auf einer Achse liegenden Rädern und einer kleinen Plattform für die Füße. Wie der Name schon vermuten lässt, sind Swegways die kleinen „Brüder“ der mittlerweile weit verbreiteten Segways. Das Prinzip der Selbstbalance wurde hierbei verjüngt, die Lenkstange weggelassen, das Design ist dafür mutiger, frecher, hipper.

Was auf den ersten Blick wie eine etwas modernere Form eines klassischen Skateboards aussieht, ist tatsächlich ein intelligenter Mini Scooter. Wie beim Segway erfolgt die Steuerung allein durch die geschickte Ausbalancierung des Fahrers. Eine integrierte Waage registriert selbst die kleinsten Gewichtsverlagerungen und meldet diese an die durch einzelne Elektromotoren gesteuerten Räder. Den höchst empfindlichen Sensoren ist es zu verdanken, dass das Swegway selbst den kleinsten Hüftbewegungen problemlos folgen kann. Erscheint dem Fahrer dies zunächst etwas ungewohnt – da wir durch andere Fahrzeuge ein klassisches Lenksystem gewohnt sind –, gewöhnt er sich doch in kurzer Zeit daran, dass das Board unter seinen Füßen wie eine Verlängerung des eigenen Körpers gesteuert werden kann. Beschleunigung, Abbremsen, Rechts- und Linkskurven: All das geschieht ausschließlich durch intuitive Gewichtsverlagerung. Körperbeherrschung und ein guter Gleichgewichtssinn sind also Grundvoraussetzung, um sich mit dem Swegway nicht auf die Nase zu legen.

Swegways werden mittels einer Lithium-Batterie betrieben und erreichen ca. 10 bis 20 Kilometer in der Stunde, abhängig vom Gewicht des Fahrers.

Geschichte von Swegways

Der Elektrorollstuhl iBot stand Pate für das dynamische Stabilisierungssystem. Mit der ambitionierten Vision, ein Transportmittel zu erschaffen, welches die Lösung für das ständige Verkehrschaos in stark frequentierten Innenstädten darstellte, konzipierte Dean Kaman das Swegway als alternatives Verkehrsmittel, das den übrigen, weniger flexiblen Kraftfahrzeugen den Rang ablaufen sollte. Daher war die ursprüngliche Idee, die der Entwicklung zugrunde lag ein rein praktischer. Der Spaßfaktor spielte bislang keine Rolle.

Im Dezember 2001 produzierte Segway Inc., Bedford im US-Bundesstaat New Hampshire die ersten Modelle. Zu diesem Zeitpunkt besaß das Gerät noch eine starre Lenkstange mit einem Drehgriff zum Lenken. Spätere Modelle ab 2006 weisen zwar standardmäßig die so genannte Lean-Steer-Lenkung auf, doch mit der starren, großflächigen Plattform und der immer noch vorhandenen Lenkstange mutet das Segway trotz aller Mobilität immer noch etwas unbeweglich an. Die Wendigkeit und die Flexibilität ließen besonders in den Augen jüngerer und sportiverer Menschen zu wünschen übrig. Dies war die Geburtsstunde des Swegways. In dem es die Lenkstange wegließ und das Board insgesamt schlanker und beweglicher gestaltete, schuf ein britischen Unternehmen schließlich mit den Self Balancing Boards einen neuen Trend.

Vorteile von Swegways

Swegways vereinen die Flexibilität und räumliche Genügsamkeit mit der Mobilität und der Bequemlichkeit eines elektronisch angetriebenen Fahrzeugs. Das Swegway ist ausgesprochen wendig und ermöglicht ein rasches und komfortables Vorankommen, selbst in überfüllten, stark frequentierten Einkaufsstraßen und auf Plätzen. Hierin erfüllt es also den Zweck, den ihm die Vorreiter der Swegway-Entwicklung zugedacht haben.

Doch wer sich nur schnell und komfortabel fortbewegen möchte, wird sich wohl kaum ein Swegway anschaffen. Swegways bieten ein viel größeres Potenzial, das ausgeschöpft werden will. Mit dem Swegway fängt Fahrvergnügen dort an, wo die konservativen Segways an ihre Grenzen stoßen. Sie sind wesentlich beweglicher und agiler. Mit ihnen lassen sich Kunststücke machen, Choreografien fahren und Wettrennen veranstalten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Da mit den Self Balancing Boards das Gleichgewicht wirksam trainiert werden kann, finden die Boards mittlerweile auch im sportiven Bereich – etwas zum Training von Kite Surfern – Verwendung.

Auch optisch haben Swegways was drauf: Es gibt sie in allen erdenklichen Farben und Lackierungen, von Knallgrün bis Babyrosa, in buntem Grafikdesign oder mit LED-Leuchtstreifen. Hauptsache auffallen, lautet die Devise. Und weil dies mit Swegways äußerst gut gelingt, eignen sie sich auch hervorragend für Promotion-Veranstaltungen und Werbetouren.

Kosten von Swegways

Gegenüber der klassischen Segways, die mehrere Tausend Euro kosten, sind Swegways deutlich günstiger. Die Preisspanne bewegt sich bei den Einsteigerboards durchschnittlich zwischen 300 und 500 Euro. Nach oben sind natürlich die Grenzen offen, hochwertige Boards namhafter Hersteller können auch 800 bis 1.500 Euro kosten. Dies ist sowohl abhängig von der Qualität des Swegways als auch von der gewünschten Ausstattung.

Gerade in den letzten Jahren haben asiatische Hersteller den Markt erobert, die Swegways in deutlich günstigeren Varianten anbieten. Dabei ist in der Regel jedoch auch zu berücksichtigen, dass es bei den günstigeren Varianten häufig Abstriche in der Verarbeitung, in der Qualität und Stabilität der verwendeten Materialien sowie in der Akku-Laufleistung gibt. Auch im Hinblick auf die Übertragungssensibilität, die dafür verantwortlich ist, dass das Swegway den Bewegungen unmittelbar folgt, sind innerhalb der verschiedenen Preisklassen Unterschiede festzustellen. Bei einem Preisvergleich lohnt es sich also, diese Aspekte zu berücksichtigen.

Hersteller von Swegways

Der Begriff Swegway ist nicht geschützt. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene weitere Bezeichnungen wie Balance Board, Self Balancing Board oder Hoverboard. Hinter den Herstellern verbergen sich oft nur die Vertriebsunternehmen wie Joka oder Lixada, die die Swegways in regionalen Produktionen einkaufen. Dies sind oftmals asiatische Anbieter. Andere Self Balancing Boards wie jene von Tera oder MonoRover sind eingetragene und geschützte Produktbezeichnungen. Die Unternehmen haben meist ihren Sitz in Großbritannien und den Vereinigten Staaten.

Bildquelle: © Ben Larcey – Flickr.com